Der Präventivmediziner Felix Gutzwiller von der FDP Zürich ist ein strammer Tierversuchsbefürworter!
Prof. Felix Gutzwiller spart nicht mit allerlei guten Ratschlägen für unsere Gesundheit: Er empfiehlt gesunde Ernährung mit viel Früchten und Gemüse, genügend Bewegung, Sport usw. Wer könnte da schon etwas dagegen haben? Aber: Von einem Präventivmediziner könnte man eigentlich auch erwarten, dass er aufgeschlossen ist für Komplementärmedizin und eher ein Förderer von ganzheitlichen Forschungsmethoden. Doch Fehlanzeige – genau da zeigt sich eine ganz und gar andere Seite des FDP-Ständerates!
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Bei der Genschutz-Initiative, die 1998 verworfen wurde, setzte sich Felix Gutzwiller gegen diese Initiative ein! Sein Ressort dabei war die Forschung mit sogenannten transgenen (genmanipulierten) Tieren. Er arbeitete dabei im Sinne der Gen Suisse, der Schweizerischen Stiftung für eine (angeblich!) verantwortungsvolle Gentechnologie. Ebenfalls involviert war die Stiftung Forschung für Leben, wo Felix Gutzwiller im Vorstand sitzt und von 1990 bis 2000 das Präsidium innehatte (der jetzige Präsident von Forschung für Leben, Prof. Adriano Aguzzi, forscht selbst mit transgenen Tieren!). Forschung für Leben war u.a. auch massgebend an der Niederschlagung der gemässigten Initiative des Schweizer Tierschutz für eine schrittweise Reduktion der Tierversuche (1992) beteiligt!
Forschung für Leben und Gen Suisse vertreten einerseits die medizinische Forschung und Gentechnik allgemein, geben Informationen heraus und suchen den Dialog mit der Bevölkerung. Gleichzeitig aber sind sie spezialisiert auf Propaganda für die umstrittenen Bereiche der Tierversuchs- und Gentechnikforschung! Felix Gutzwiller hat dem Tierschutz sehr grossen Schaden zugefügt durch seine Lobby-Tätigkeit!
Viele von Ihnen werden sich mit Abscheu erinnern: Obwohl die Genschutz-Initiative durchaus eine sinnvolle Genforschung in der Medizin befürwortete und nur die Forschung mit transgenen Tieren unterbinden wollte (eben dies hätte ja eine wirklich verantwortungsvolle Gentechnologie ermöglicht!), stiess sie von gegnerischer Seite auf massivsten und unfairen Widerstand. Man schreckte vor nichts zurück.: Z.B. wurden Rollstuhlpatienten und die verzweifelten Eltern krebskranker Kinder dazu missbraucht, die Forschung mit transgenen Tieren als vielversprechend für die Heilung schwerer Erkrankungen anzupreisen. Heute ist die Lage wie erwartet: Der Durchbruch fand natürlich nie statt, keines dieser bedauernswerten genmanipulierten Geschöpfe konnte etwas zur Heilung Schwerkranker beitragen. Und dies, obwohl diese Art von Forschung inzwischen schon seit ca. 30 Jahren existiert! Aber die Tierpatente (z.B. genmanipulierte Krebsmaus) bringen den Pharma-Konzernen hohe Gewinne ein.
Trotzdem lässt es sich Felix Gutzwiller nicht nehmen, nach wie vor zu behaupten, transgene Tiere als Krankheitsmodelle seien zur Erforschung schwerer Erkrankungen ausserordentlich wichtig. Herr Prof. Gutzwiller scheint ja wirklich sehr um unsere Gesundheit besorgt zu sein. Jedermann möge sich eigene Gedanken dazu machen!
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